Seit dem 01.01.2022 ist es für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs), denen nur begrenzt eigene Mittel zur Finanzierung von Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben zur Verfügung stehen, leichter, Fremdmittel dafür in Anspruch zu nehmen.

Das sogenannte ERP-Sondervermögen – aufgelegt gemäß Marshall-Plan zum Wiederaufbau des Landes nach dem 2. Weltkrieg – fördert seit nunmehr über 70 Jahren die Wirtschaft in Deutschland. Es wird vom Bundeswirtschaftsministerium verwaltet und vorwiegend über die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) in Form von Krediten zugeteilt.

Seit Anfang diesen Jahres sind die Konditionen eines sogenannten ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredites besonders attraktiv. Für die maximal 25 Mio. Euro, die ein Unternehmen als Kredit je Vorhaben bekommen kann, fallen sehr geringe Zinszahlungen an (ab 0,04 % p.a.), die Tilgung ist in den ersten 1 oder 2 Jahren, die als Anlaufzeit gelten, ausgesetzt.

Der Schwerpunkt der Förderung liegt bei Existenzgründungen, Unternehmen in strukturschwachen Gebieten und eben insbesondere bei Projekten der Digitalisierung und Innovation.

Hierbei sind unter anderem förderfähig

  • die Integration von Customer Relationship Management-Systemen
  • die Vernetzung der Enterprise Resource Planning (ERP)- und Produktionssysteme
  • der Aufbau der Infrastruktur für die Erhebung und Analyse großer Datenmengen (Big Data-Anwendungen)
  • die Integration digitaler Workflows mit Lieferanten und Kunden
  • der Aufbau von digitalen Plattformen
  • die Entwicklung und/oder Anwendung von (digitalen) Standards und Normen
  • die Entwicklung einer umfassenden Digitalisierungsstrategie
  • alle betrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich der Digitalisierung.

Das Bundeswirtschaftsministerium und die Kreditanstalt für Wiederaufbau wollen mit den verbesserten Konditionen, und hier insbesondere mit Zinssätzen von nahezu 0%, auch kleineren Unternehmen die Möglichkeit geben, digitale und innovative Vorhaben zu realisieren, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu leisten. Generell soll damit auch der Aufschwung nach Corona vorangetrieben und eine gute Grundlage für mehr Wachstum und neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Die K3 Innovationen GmbH – Digitalagentur mit Sitz in Düren – kann durch ihr engmaschiges Netzwerk nicht nur bei der Umsetzung der Digitalprojekte helfen, sondern hat auch schon etliche KMUs bei der Beantragung von Fördermitteln unterstützt. Insbesondere, wenn es um die Einführung digitaler Plattformen geht, greift die K3 auf langjährige profunde Erfahrung zurück.

Die Kontaktdaten finden Sie hier: www.k3-innovationen.de

Die KfW bietet hier detaillierte Informationen:
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Innovation/Förderprodukte/ERP-Digitalisierungs-und-Innovationskredit-(380-390-391)/

Hier finden Sie das Merkblatt zum ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit der KfW:
https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Förderprogramme-(Inlandsförderung)/PDF-Dokumente/6000004011_M_380_390_391.pdf

Ergänzend gibt es noch diese Auflistung von förderfähigen Investitionen:
https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Förderprogramme-(Inlandsförderung)/PDF-Dokumente/6000004009_M_380_390_391_ERP_Digi_Inno_Anlage.pdf