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Die Medienbranche im "Download-Fieber"


Die Medienbranche im "Download-Fieber" - Web 2.0 verhilft der Branche zu lukrativen Geschäftsmodellen

Viel wurde bisher in der Presse über das neue Internet und sein zukünftiges Angebot für den allgemeinen Online-Jünger orakelt.

Ein Blick in die Kristallkugel zeigt uns mehr als nur einen neuen Hype der Internetbranche - neue Geschäftsmodelle werden durch Web 2.0 erst möglich.

Nicht nur Kanzlerin Merkel ist in die Welt von Web 2.0 eingetaucht und nutzt Ihren eigenen Video-Podcast, um uns aktuell über Ihre politischen Ideen und Vorstellungen zu informieren.

Der Platzhirsch T-Com propagiert in der Fernseh-Werbung, die neuen Möglichkeiten seiner Settop-Box zum Download von Filmen und anderen Entertainment Lösungen per Knopfdruck ins heimische Wohnzimmer.

Die Firma 1&1 wirbt für den Internet-Anschluss und Telefonat-Flat in nur drei Schritten. Die Redakteurin der Sendung Polylux, Tita von Hardenberg, begrüsst Harald Schmidt in seine Sendung mit eigenen Videoaufnahmen für den Video-Podcast Ihrer Sendung.

Wieso treffen wir zur Zeit an allen Ecken auf neue Podcasts, Download-Lösungen und Telefonie verbunden mit dem Medium Internet?

Das Zauberwort heisst "Breitband" und macht es fast jedem Bundesbürger mit DSL-Anschluss zur Zeit möglich, grosse Datenmengen aus dem Internet zu empfangen. Plastisch vergleichen können Sie die Entwicklung des Internetzugangs von einem Strohhalm zu einem mannshohen Kanalrohr - durch beide kann man Daten wie Wasser saugen. So hat der Bundesbürger vor kurzer Zeit noch Daten aus dem Internet durch einen Strohhalm "gesaugt", so ist es ihm/ihr heute durch neue DSL-Technologie möglich, eine Flut von Daten sehr schnell über ein Kanalrohr zu bekommen.

Dies ermöglicht es jedem Bürger innerhalb von Sekunden eigene Videos ins Internet zu stellen oder diese zu empfangen. Telefonieren über das Internet (Voice over IP) wird erst durch einen Breitband-Zugang möglich, da Sprache einen grossen Datendurchsatz benötigt.

Dabei wird die Zahl der Haushalte mit Breitband-Zugang laut eineraktuellen Studie von IN-STAT weltweit von 2005 bis 2010 mit mehr als 194 Millionen auf 413 Millionen verdoppeln.

In der Medienbranche hat man die Zeichen der Zeit erkannt und setzt auf die neuen Technologien. Neue Geschäftsmodelle werden realisiert, die insbesondere die Durststecken der letzten Jahre wieder wett machen sollen.

Hollywood direkt ins Wohnzimmer - Download-Portale ersetzen den klassischen Vertriebsweg
Neue Plattformen für Videofilme und Video-Podcasts, wie In2movies.de, sevenload.de und die Angebote der Twentieth Century Fox ersetzen in Zukunft den klassischen Weg in die Videothek oder den Kauf einer DVD im Supermarkt. Neue Online-Portale bieten per Bezahldienst den Einkauf und direkten Download von Videofilmen in bester Qualität. Der Kunde muss sich nicht mehr in eine Videothek bemühen, um vor Ort einen Film auszuleihen, der ggf. auch noch vergriffen ist - die neuen Lösungen bieten die Möglichkeit der Filmrecherche bequem vom Sessel zu Hause zur direkten Ansicht auf dem heimischen Fernsehapparat.

Suchmaschine Google - Filmrecherche für jedermann mit integrierter Vermarktung
Bei den neuen Geschäftslösungen spielt natürlich die Suchmaschine Google eine entscheidene Rolle. Google ist bereits eine Partnerschaft mit der Internet-Unit Fox Interactive Media eingegangen, die zur Twentieth Century Fox gehört. Google durchsucht die neuen Online-Plattformen, wie MySpace.com von Fox Interactive Media und vermarktet die Suchergebnisse in seinem Suchindex. Die Vereinbarung beider Parteien sieht vor, dass Google zwischen 2007 und dem ersten Halbjahr 2010 die stolze Summe von mindestens 900 Millionen Doller an Fox Interactive Media zahlt. Auch MTV Networks ist bereits auf den Zug aufgesprungen und vereinbarte mit Google eine Zusammenarbeit, um Sendungen von MTV über die Video-Seiten von Google zu verteilen. Einen ersten Einblick erhält man unter video.google.de.

Autobauer machen mobil - Videopräsentation auf dem Handy
Mobile Geschäftsmodelle und mobiles Markting gewinnen auch in Deutschland zunehmend an fahrt. Durch neue Übertragungswege und neue Handy-Modelle kann bald jeder Handy-Benutzer live auf Fernsehübertragungen oder Fahrzeugpräsentationen zugreifen. Möglich wird auch dies durch die neuen breitbandingen Übertragungswege, wie UMTS, iPTV oder DVB-H (Digital Video Broacasting Handheld) die entsprechende Breitbandzugänge bereitstellen.

Nutzen konnten aber bisher nur wenige das neue mobile online Vergnügen, welches zur diesjährigen WM von E-Plus, T-Mobile, O2 und Vodafone als Pilotprojekt in den Medien breit angekündigt wurde. Sobald neue Endgeräte und Abo-Modelle für die breite Masse zur Verfügung stehen, werden auch sicherlich Videos für unterwegs genutzt und bilden eine Alternative zu den klassischen Sendern.
Die Automobilbranche nutzt bereits die Möglichkeiten der mobilen Information. So hat Porsche für seine Modelle Cayman und Boxter einen mobilen Showroom mit technischen Daten, Ausstattungs- und Preisangaben, Händlerverzeichnis und Download-Bereich gelauncht. Volkswagen bietet für Interessierte einen mobilen Showroom mit Innenansichten, 360-Grad-Ansichten, Motorvarianten oder mobilen Hintergrundbilden. Geworben wird für dieses mobile Angebot in TV-Spots im Fernsehen, wobei die jeweiligen TV-Spots der Hersteller auch direkt auf das Handy geladen werden können.

Online-Shops bieten das reale Verkaufserlebnis
Otto zeigt uns auf der Website von Microsoft Vista vorab bereits jetzt seinen neuen Online-Shop im Web 2.0 Format. Unter dem Motto "Otto - bring the store home to you" gibt Microsoft auf seiner Vista-Vorschauseite eine Ausblick auf den neuen Shop von Otto. Produkte können wir in einem realen Geschäft ausgewählt und mit einer Lupenfunktion detailliert betrachtet werden. Virtuelle Modells probieren für den Kunden die ausgewählte Ware an. Der Inhalt des Warenkorbs kann man Freunden und Bekannten per Mail zur Ansicht senden. Das neue Einkaufserlebnis ist auch in diesem Fall abhängig von einem breitbandigen Internet-Zugang der Besucher, ermöglicht dieser doch die schnelle Übertragung von grossen Datenmengen und damit das virtuelle Einkaufserlebnis.

Neue Video-Portale und TV-Sender , Geschäftsmodelle, Marketingkanäle, mein individuelles Echtzeit-Programm, personalisierte Dienste für den Kunden, was seine Lieblingsfilme anbetrifft, stehen noch am Anfang. Die technischen Voraussetzungen zur Nutzung des Breitbandkanals sind da. Die Realisierung von neuen innovativen Ideen und Geschäftsmodellen kann in Angriff genommen werden. Damit ist der Hype um Web 2.0 keine Augenwischerei sondern ein Schnellzug den man nicht verpassen sollte.

Wenn Sie Fragen haben oder Informationen zu diesem Thema suchen nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

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